Brutvogelatlas 2013-2016

Das in freudiger Erwartung gut gelaunte Glarner Atlasteam.
Das in freudiger Erwartung gut gelaunte Glarner Atlasteam.
Jakob Marti.
Jakob Marti.

Der Glarner Natur- und Vogelschutzverein unterstützt mit mehreren Feldornithologen die Feldarbeiten in sechs Atlasquadraten für den Brutvogelatlas 2013 - 2016.

 

Bild 1: Linke Reihe von hinten: Hansmartin Zweifel (Tschifä), Barbara Fierz (Geschäftsführerin der Pro Natura Glarus), Martin Stützle, Klemens Winzeler, Chrigel Locher.

 

 

Geschätzte Kollegen,

 

die Veranstaltung in Rapperswil letzte Woche war sehr aufschlussreich. Wir haben gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Besondere Aufmerksamkeit müssen wir in den nächsten drei Jahren zuverlässigen Brutnachweisen des Trauerschnäppers zuwenden. Im Zusammenhang mit einem Ausbauvorhaben der Kalkfabrik sollen im Grossraum Kalkfabrik auch die Vögel kartiert werden (bisher wurden Heuschrecken, Schmetterlinge und Pflanzen bestimmt). Die Federführung hat die Firma Ö-Plan. Im Bereich der eingezeichneten Grenzen sollen mit denselben Methoden wie für den Atlas drei Begehungen im Frühling stattfinden. Wer interessiert sich für diese Kartierung ? Mit Michael zusammen haben wir uns in Rapperswil für das Atlasquadrat Tödi eingeschrieben. In diesem Atlasquadrat müssen noch 4 Teilquadrate bearbeitet werden (ein fünftes wurde schon erledigt): Ochsenplangge bei Hintersand, Obersand, Punteglias-Hütte und Alp Schlans (Roli kennt die beiden letzten, weil er sie schon einmal bearbeitet hat.) Wer interessiert sich für diese Teilquadrate ? Beachtet, dass ab dem 1. Februar die ersten Atlas-Einträge vor allem für Eulen gemacht werden können. Also plant doch eure ersten Eulen-Exkursionen für die erste Febraurwoche.

 

es grüsst euch freundlich


Schagg Marti

 

 

Der neue Brutvogelatlas ist der dritte in Folge und deckt zusammen mit dem Historischen Brutvogelatlas einen Zeitraum von über 60 Jahren ab. Er wird wie der Atlas 1993–1996 auch Veränderungen in den Beständen dokumentieren. Die vielfach beobachtete oder vermutete Ausdünnung von Beständen unserer Brutvögel bei ungefähr gleichbleibender Verbreitung wird nun erstmals deutlich werden.